Ein Beruf auf Erfolgskurs
Das Berufsbild des Vermögensberaters wurde von Prof. Dr. Reinfried Pohl entwickelt. Er thematisierte erstmals in Deutschland das Allfinanzangebot: Bis in die frühen siebziger Jahre hinein gab es in Deutschland keinen Berufsstand, der die Bürger branchenübergreifend in Geld- und Vermögensfragen beraten konnte. Doch eine derartige Beratung wurde dringend benötigt: spätestens mit dem dritten Vermögensbildungsgesetz, das ab dem Jahr 1970 viele Sparformen mit einbezog.
Das Allfinanzkonzept von Prof. Dr. Reinfried Pohl schloss diese Lücke. Seine Idee: Die miteinander konkurrierenden Finanz- und Vorsorgeprodukte von Banken, Versicherungen, Bausparkassen und Investmentgesellschaften bei einem einzigen Berater als Allfinanzangebot zusammenzufassen. Damit wurde er zur zentralen Persönlichkeit für die Entstehung des Berufsstandes. Aus seinen Vorstellungen und Anforderungen heraus entwickelte sich das Berufsbild: Er schuf den Beruf Vermögensberater.
Prof. Dr. Reinfried Pohl sieht den Vermögensberater als „Hausarzt in Finanzfragen“, der alle notwendigen Informationen und Angebote zur Vermögenssicherung und Vermögensbildung aus einem Kopf und einer Hand bieten kann: „Die berufliche Tätigkeit eines Vermögensberaters ist auf den Aufbau, die Absicherung und die langfristige Mehrung der Vermögensanlagen des Bürgers und seiner Familie ausgerichtet. Vermögensanlagen werden nur dann empfohlen, wenn sie unter den Gesichtspunkten Sicherheit, Liquidität, Ertrag und Wachstum hinreichend geprüft worden sind.“

