31. Jahreshauptversammlung 2004
Am 26. Mai fand die diesjährige BDV-Jahreshauptversammlung in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen statt.
Verbandsvorstand Dr. Reinfried Pohl führte durch die Tagesordnung. Ausführlich beleuchtete er die positive Entwicklung des Vermögensberaterberufes und betonte die herausragende Zukunftsperspektive: "Der Beruf Vermögensberater befindet sich in der bestmöglichen Situation, die gegenwärtig ein Beruf in Deutschland überhaupt haben kann. Nutzen Sie diese Chancen."
BDV engagiert sich für seine Mitglieder
An dieser herausragenden Position hat der BDV nicht unerheblichen Anteil. Er unterstützt seine Mitglieder aktiv und engagiert sich öffentlich für die Belange des Berufsstandes - zum Beispiel mit ganzseitigen Aufklärungsanzeigen in der größten Deutschen Tageszeitung. So hat der BDV im Zusammenhang mit dem Gesetz zur Besteuerung der Lebensversicherung wesentlich dazu beigetragen, dass der Vermittlungsausschuss eingeschaltet wurde.
Politik und Wissenschaft bestätigen Dr. Pohls Prognose
Auch in diesem Jahr wurden hochkarätige Gastreferenten aus Politik und Wissenschaft begrüßt.
Oliver Ehrentraut vom Institut für Finanzwissenschaften und Volkswirtschaftslehre der Universität Freiburg belegte, dass aufgrund des doppelten Alterungsprozesses unser umlagefinanziertes Sozialsystem in Zukunft nicht mehr ohne zusätzliche private Vorsorge funktionieren kann.
Der FDP-Parteivorsitzende Dr. Guido Westerwelle sprach sich für eine Senkung und Vereinfachung der Besteuerung aus, die er als Grund-voraussetzung für eine Reform des sozialen Sicherungssystems sieht. Außerdem plädierte er für Selbstbestimmung und Eigenverantwortung: "Wir brauchen keine Versicherungspflicht sondern die Pflicht zur Versicherung". In diesem Zusammenhang appellierte der Politiker an die anwesenden Vermögensberater: "Da kommt eine unglaubliche Verantwortung auf Sie persönlich zu. Das meine ich nicht nur ökonomisch, das meine ich auch gesellschaftspolitisch. Da werden Sie auch Vertrauensboten sein müssen."

