2. Parlamentarischer Abend
BDV-Vorstand Friedrich Bohl bietet Erfahrungsschatz des Verbandes an/
BDV trifft Spitzenpolitik
Der 2. Parlamentarische Abend des Bundesverbandes Deutscher Vermögensberater e.V. am 31. Januar 2007 im Hause der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin bot die Plattform für ein Stelldichein deutscher Spitzenpolitiker.
Mit dieser Aktion betrat unser Bundesverband erneut im größeren Rahmen politisches Parkett, um an prominenter Stelle für das Berufsbild des Vermögensberaters zu werben und darauf zu drängen, dass bestehende und drohende gesetzliche Hürden, die uns in der täglichen Arbeit behindern, beseitigt bzw. nicht eingeführt werden.
BDV-Vorstand Friedrich Bohl sprach hier insbesondere die langwierigen Diskussionen über die Umsetzung der EU-Versicherungsvermittler-Richtlinie an. Mit dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes am 22. Mai wurde hier nun endlich ein klarer Rahmen für die Berufsausübung geschaffen. Ein Rahmen, für den der BDV seit vielen Jahren unermüdlich gekämpft hatte.
Aktuell ist der Verband in die Diskussionen um die Reform des Versicherungsvertragsgesetzes ebenso eingebunden, wie bei den ersten Entwürfen des neuen Investmentgesetzes oder der MiFID. Überall werde der BDV dabei als kompetenter Gesprächs- und Beratungspartner angenommen.
Bohl verwies darauf, dass die Mitglieder unseres Verbandes in mehreren hunderttausend Kundengesprächen monatlich eine sehr wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe wahrnehmen, wenn sie die Menschen über die dringend notwendige private Altersvorsorge aufklären und dafür passende Lösungen anbieten. Diese enorme Erfahrung bot Bohl den anwesenden Berliner Abgeordneten gerade auch vor dem Hintergrund der in diesem Jahr anstehenden Überarbeitung der Altersvorsorgeprodukte an.
Bohls Worte richteten sich an ein aufmerksames Auditorium, das aus rd. 50 Spitzenpolitikern, Referenten sowie führenden Repräsentanten wichtiger Verbände bzw. Unternehmen bestand.
Einhellig war die Meinung der Teilnehmer: "Dies war ein gelungener Abend und weiterer wichtiger Brückenschlag zwischen Wirtschaft und Politik". Einmal mehr hat sich so bewiesen: Unser Bundesverband ist die Speerspitze der Interessenvertretung der Vermögensberater in Berlin.
Als Ehrengast dankte Dr. Thomas de Maizière, der Chef des Bundeskanzleramtes, stellvertretend für alle Zuhörer für die Einladung und griff die Anregungen aus der Rede Bohls in seinem Plädoyer für die Qualität in der Vermögensberatung auf.
Diese waren auch Gegenstand der weiteren Gespräche des Abends. Hieran beteiligten sich u.a. der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Dr. Hermann Otto Solms, sowie Staatsminister, Ausschussvorsitzende und weitere wichtige Entscheidungsträger auf der Berliner Bühne des Parlaments.
Auf besonderes Interesse stießen auch die Ausführungen der gesundheitspolitischen Sprecherin des CDU/CSU-Fraktion, Annette Widmann-Mauz, die gerade aus der entscheidenden Ausschusssitzung zur Gesundheitsreform kam und brandaktuell über die neuesten Ergebnisse berichtete. Sie nutzte die die Gunst der Stunde, um am Rande des Parlamentarischen Abends das entscheidende Ausschussprotokoll abzustimmen und zu unterzeichnen.
Auch im Vorfeld der 1. Lesung zur Reform des Versicherungsvertragsgesetzes konnten die anwesenden Repräsentanten unseres Bundesverbandes wichtige Botschaften an Mitglieder des Rechtsausschusses übermitteln.

